Mein Wochenende im Zeichen des Reitsports

Alljährlich finden auf der Reitsportanlage Gripshöver die Lenklarer Reitertage statt. Eine ganz tolle Gelegenheit Pferdesport mal hautnah zu erleben. Wie immer treffen sich hier die meisten Springreiter, die in Deutschland Rang und Namen haben um sich auf die Saison vorzubereiten und ihre Pferde zu testen.

Ein paar Schnappschüsse vom Wochenende, die ein paar Einblicke in die wie immer grandiose Atmosphäre geben.

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Katrin Eckermann auf der Stute Chamonix, glückliche Gewinnerin des S*** Großen Preises von Lenklar bei der Ehrenrunde.

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Ein fast zaghafter Blick auf die Stange. Bleibt sie liegen? Ja, sie blieb liegen!

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Und hep… ;-)

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Ein wunderschöner Landauer mit zwei prächtigen Rappen.

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Ganz besonders schön finde ich, dass man auch am Rande einiges zu sehen bekommt, was mit dem Ablauf des Tuniers zu tun hat und sonst keine Kamera zeigt. Die junge Dame füllt z.B. gerade den Wassergraben.

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Ebenfalls eine glückliche Siegerin, die es geschafft hat die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Gratulation!

Schön hergerichtet

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Heute entdeckt im Stadteil Werne-Horst bei leider sehr trübem Wetter am Vormittag. Herrlich, wenn man sich soviel Mühe gibt einen Kreisverkehr derartig zu schmücken!

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Ich bin gespannt, was dort zu sehen ist wenn die Osterzeit vorbei ist und vermute ganz vorsichtig, dass ich dort mit anderen Figuren und Szenen nicht bis zur Vorweihnachtszeit warten muss.

Osterspaziergang

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Mit einigen Bildern aus den letzten Tagen und einem, vielleicht dem klassischen Ostergedicht überhaupt, möchte ich alllen Besuchern meines Blogs ein frohes Osterfest wünschen!

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

Johann Wolfgang von Goethe, Faust I

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Pünktlich zu Ostern ist die erste Magnolie aufgeblüht. :-)

Bielefeld, die Stadt die es (nicht) gibt

Doch es gibt Bielefeld tatsächlich!

Nicht, dass ich jemals wirklich daran gezweifelt hätte. :-) Schließlich habe ich schon als Jugendliche eine Betriebserkundung bei Dr. Oetker gemacht.

Bielefeld - Puddingtown ;-)

Der Name ist Programm…

Da es schon sehr lange ist, konnte ich mich gar nicht mehr so richtig an die größte Stadt von Ostwestfalen-Lippe erinnern. Jetzt sind wir aber wieder mal da gewesen und es hat uns dort richtig gut gefallen.

Bielefeld - Stadttheater

Blick auf das Stadttheater.

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Schnee von gestern

Auch im Münsterland hat es geschneit. Am letzten Samstag war innerhalb kürzester Zeit alles weiß. Kater Mausi bei einer Erkundungstour auf unserem Balkon…

Mausi

Tja, hinter dem Geländer sieht alles so vertraut aus. Aber dahinter geht es eben auch ziemlich steil hinunter und es war ganz schön glatt an der Regenrinne. Mausi bekommt im letzten Moment noch so eben die Kurve und tappt wieder zurück.

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Macht der Gewohntheit

Pappeln

Natürlich möchte ich auch im neuen Jahr nicht so ganz mit meinen Angewohnheiten brechen und hier ab und zu ein Landschaftsbild meines Lieblingsmotives einfügen.

Deutlich kann man sehen wie die Spitzen der riesigen Pappeln sich im Sturm wiegen. Während einer Regenpause, macht den Störchen das bei ihrer Mahlzeit anscheinend nicht sehr viel aus.

Für Quereinsteiger und neue Leser der Hinweis, dass dieser Blick auf die beiden Pappeln die freie Sicht aus unserem Wohnzimmerfenster heraus ist.

Die Pferdewiese, auf der nun auch manchmal Rinder weiden, war früher Landschaftsschutz- und ist jetzt ein Naturschutzgebiet. Das hat glücklicherweise zur Folge, dass dort niemals gebaut werden darf und uns die Aussicht nimmt.

Bestürzung und Trauer

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Nach dem Anschlag auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ in Paris zeigen auch die überdimensionalen Bilder am U-Turm in der Dortmunder Innenstadt die Worte „Je suis Charlie“ – „Ich bin Charlie“.

Am markanten Bau des Stadttheaters steht es ebenfalls in einer großen Kondolenz-Banderole, dort wo sonst Werbung für das Programm gemacht wird, in großen Buchstaben an der Fassade.

Ergänzt mit einer weiteren Tafel: Theater Dortmund für Meinungsfreiheit, Humanität, Vielfalt und Respekt!

Foto: Dieter Menne